Wie lange dauert es bis man ein Arzt ist?

Wie lange dauert das Medizinstudium? Die Medizinstudium Dauer ist gerade bei der Entscheidung für oder gegen das Studium ein ausschlaggebender Punkt. Während sich viele Studiengänge in ein Bachelor- und Masterstudium aufteilen gibt es im Medizinstudium keine derartige Unterteilung. Dennoch ist der Studiengang Humanmedizin umfangreicher als viele andere Studiengänge und dauert länger als beispielsweise ein Psychologiestudium.

Medizinstudium Dauer – Regelstudienzeit

Die Dauer des Medizinstudiums wird durch die Regelstudienzeit vorgeschrieben. Diese definiert die Anzahl an Semestern, die mindestens erforderlich sind, um das Medizinstudium und die ärztliche Ausbildung abschließen zu können. Für das Medizinstudium beläuft sich die Regelstudienzeit auf 12 Semester, also insgesamt 6 Jahre. Durch die letzte Prüfungsphase in verlängert sich das Studium aber oftmals um 3 Monate bzw. 1 Semester.

Medizinstudium Dauer der verschiedenen Abschnitte

Das Medizinstudium dauert insgesamt 6 Jahre bzw. 12 Semester. Innerhalb dieser Zeitspanne durchlaufen die Medizinstudenten drei Abschnitte:

  • Abschnitt I = Vorklinik = 2 Jahre (4 Semester)
  • Abschnitt II = Klinik = 3 Jahre (6 Semester)
  • Abschnitt III = Praktisches Jahr = 1 Jahr (2 Semester)

→ Medizinstudium Dauer Insgesamt = 6 Jahre (12 Semester)

Bei der Betrachtung der gesamten Dauer des Medizinstudiums sollte man jedoch beachten, dass zusätzlich noch die letzte mündlich-praktische Prüfung zu beachten ist. Somit sollte man mit insgesamt 6 Jahren und ca. 3 Monaten bzw. 13 Semestern rechnen.

Ablauf und Dauer des Medizinstudiums

Wie schon erwähnt untergliedert sich der Aufbau vom Medizinstudium über die gesamte Dauer in 3 Abschnitte:

Vorklinik

Das Medizinstudium beginnt mit dem „vorklinischen Teil“. Die Phase der Vorklinik dauert planmäßig 2 Jahre bzw. 4 Semester. Über den Zeitraum von 2 Jahren werden die Grundlagen des menschlichen Körpers und der Medizin in den Vorlesungen vermittelt. Dabei sind unter anderem aus der Schule bekannte Fächer wie Chemie, Physik und Biologie relevant. Des Weiteren beinhaltet die Vorklinik wichtige Aufbau-Fächer wie Anatomie, Physiologie und Terminologie (medizinische Fachsprache).

Innerhalb der zweijährigen Vorklinik muss zusätzlich eine Erste-Hilfe-Ausbildung sowie ein 3-monatiges Krankenpflegepraktikum absolviert werden. Gegebenenfalls können diese Leistungen auch schon vor dem Studium erbracht werden.

Am Ende der zweijährigen Vorklinik – also nach 4 Semestern – findet die erste Prüfungsphase des Medizinstudiums statt. Diese Prüfungsphase wird auch Physikum genannt. Wird das Physikum erfolgreich bestanden, dann folgt der zweite Teil des Studiums, die „Klinik“.

Klinik

Der zweite Abschnitt bzw. „klinische Teil“ dauert 3 Jahre bzw. 6 Semester. Damit verbringen Medizinstudenten die Hälfte des Studiums mit dem klinischen Abschnitt. In dem klinischen Teil wird das Wissen über Krankheiten und Heilmethoden vermittelt. Dabei sieht der Lehrplan vor, dass endlich spannende Anwendungsfächer wie zum Beispiel Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie und Neurologie gelehrt werden.

Während der 3 Jahre müssen die Medizinstudenten ein viermonatiges Praktikum absolvieren, die sog. Famulatur. Zum Abschluss des klinischen Teils findet die zweite Prüfungsphase statt. Anschließend erfolgt das Praktische Jahr.

Praktisches Jahr

Für das Praktische Jahr ist eine Dauer von 12 Monaten vorgesehen. Dieser dritte Studienabschnitt ermöglicht den Studenten ihr erworbenes Wissen im Klinikalltag anzuwenden. Wenn das Praktische Jahr vorüber ist, dann trennt den Medizinstudenten nur noch eine mündlich-praktische Prüfung vom erfolgreichen Medizinstudium. Mit dem Bestehen der dritten ärztlichen Prüfung erhält der Mediziner eine Prüfungsurkunde, welche gleichzeitig das Abschlusszeugnis mit der jeweiligen erreichten Gesamtnote darstellt.

Durchschnittliche Medizinstudium Dauer

Zwischen Theorie und Praxis gibt es oftmals Unterschiede. In der Theorie liegt die Medizinstudium Dauer bei 6 Jahren. 2019 wurde in einer Studie überprüft wie lange die Gesamtstudienzeit von Erstabsolventen in der Humanmedizin wirklich ist. Im Median zeigte sich, dass Studenten 13,8 Semester (ca. 8 Jahre) für das Medizinstudium benötigen.

Leon Pobuda
Psychologe & Geschäftsführer von Approbatio

Herr Pobuda ist Experte für die Personalberatung & -vermittlung von Ärztinnen und Ärzten

Was braucht man wenn man Arzt werden will?

Arzt werden: Das Abitur als Voraussetzung Voraussetzung für das Medizinstudium ist das Abitur (allgemeine Hochschulreife). Die Abiturnote sollte so gut wie nur möglich sein, denn der Numerus clausus für das Medizinstudium in Deutschland lag in den letzten Jahren immer zwischen 1,0 und 1,2.

Wie lange dauert Med?

Medizinstudiums Dauer – Regelstudienzeit Diese beträgt für alle die Medizin studieren wollen, sechs Jahre beziehungsweise insgesamt 12 Semester. Dabei ist die Studienzeit in drei Abschnitte aufgeteilt, die jeweils mit einer Prüfung zu beenden sind.

In welchem Fach muss man gut sein um Arzt zu werden?

Diese Leistungskurse sind gut für das Medizinstudium: Biologie Leistungskurs, Chemie Grundkurs. Chemie Leistungskurs, Biologie Grundkurs. Biologie Leistungskurs, Physik und Chemie Grundkurs.

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